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Einlegesohlen – brauch ich die wirklich?

Als Dein Sportfachhändler des Vertrauens sagen wir in den meisten Fällen – ja, Einlegesohlen haben etliche Vorteile, die man beim Sport und im Alltag nicht missen möchte. Natürlich gibt es immer Ausnahmen und wir bieten keine orthopädischen Einlagen an, aber wir wollen Dir dennoch einmal die Vorteile von Einlegesohlen näher bringen.

Warum Einlegesohlen?

Die richtige Ausrüstung spielt eine entscheidende Rolle, um Komfort, Effizienz und Gesundheit zu fördern. Ein oft unterschätztes Element sind dabei Einlegesohlen. Diese unscheinbaren Helfer können den Unterschied zwischen einer durchschnittlichen und einer optimalen Performance oder schlichtweg sehr guten Tragekomfort ausmachen.

Einlegesohlen sind weit mehr als nur eine weiche Unterlage für die Füße. Sie sollen den Fuß unterstützen und Fehlbelastungen vorbeugen. Besonders bei Sportarten wie Laufen, Radfahren und Skifahren, die eine wiederholte Beanspruchung der Füße und Beine mit sich bringen, sind sie eine Investition in Leistung, Gesundheit und damit langfristiges Wohlbefinden.

Welche Vorteile gibt`s beim Running

  1. Dämpfung und Stoßabsorption: Beim Laufen wirken hohe Aufprallkräfte auf die Gelenke, insbesondere Knie und Knöchel. Hochwertige Einlegesohlen mit integrierter Dämpfung können diese Kräfte abfangen und so das Verletzungsrisiko reduzieren.
  2. Verbesserte Haltung und Stabilität: Fehlstellungen wie Überpronation (Eindrehen des Fußes nach innen) oder Supination (Ausdrehung des Fußes nach außen) können durch spezielle Sohlen korrigiert werden. Das Ergebnis: eine effizientere Lauftechnik und dadurch weniger Beschwerden.
  3. Längere Ausdauer: Mit der richtigen Unterstützung ermüdet der Fuß langsamer, was besonders bei langen Trainingseinheiten oder Wettkämpfen von Vorteil ist.

Vorteile beim Radfahren

  1. Druckentlastung: Beim Radfahren lastet ein erheblicher Druck auf dem Vorfuß, da dieser den Kontaktpunkt zum Pedal darstellt. Spezielle Einlegesohlen verteilen diesen Druck gleichmäßig, was Taubheitsgefühlen und Schmerzen vorbeugt.
  2. Optimale Kraftübertragung: Durch eine stabilere Fußposition und gezielte Unterstützung können Radfahrer ihre Energie effizienter aufs Pedal bringen. Dies führt zu einer verbesserten Leistung, ohne dass mehr Kraft aufgewendet werden muss.
  3. Prävention von Verletzungen: Fehlhaltungen und Überlastungen der Fußmuskulatur oder des Kniegelenks können durch ergonomisch geformte Sohlen reduziert werden. Dies ist besonders bei intensiven Trainingsplänen wichtig.
  4. Tragekomfort: Radschuhe fühlen sich nicht gerade wie Hausschuhe an. Gerade bei längeren Radtouren können bequeme Einlegesohlen Dir einen klaren Vorteil verschaffen.

Einlegesohlen beim Skifahren

  1. Perfekte Passform im Skischuh: Skischuhe sind oft hart und eng, um eine optimale Kraftübertragung zu gewährleisten. Einlegesohlen sorgen für eine bessere Passform und verhindern unangenehme Druckstellen.
  2. Wärmeisolation: Viele Einlegesohlen bieten zusätzliche Isolation, die die Füße auch bei kalten Temperaturen warm hält. Das steigert den Komfort und ermöglicht längere Tage auf der Piste.
  3. Stabilität und Kontrolle: Individuell angepasste Sohlen unterstützen den Fußbogen und sorgen für eine stabilere Position im Schuh. Dies verbessert die Kontrolle über die Skier und reduziert das Verletzungsrisiko.
  4. Prävention von Ermüdung: Lange Skitage können die Fuße stark beanspruchen. Einlegesohlen helfen, die Belastung gleichmäßig zu verteilen und die Ermüdung zu verringern.

Vorteile von Einlegesohlen beim Wandern

  1. Komfort auf langen Strecken: Beim Wandern verbringt man oft viele Stunden auf den Beinen. Einlegesohlen bieten zusätzliche Polsterung und reduzieren Druckstellen, was Blasen und Schmerzen vorbeugt.
  2. Unterstützung des Fußgewölbes: Individuell angepasste Einlegesohlen können das Fußgewölbe unterstützen und so Ermüdungserscheinungen der Fußmuskulatur verhindern.
  3. Stabilität auf unebenem Terrain: Eine stabile Fußposition sorgt für besseren Halt und Gleichgewicht, besonders auf anspruchsvollen Wegen oder unwegsamem Gelände.
  4. Schutz vor Gelenkbelastungen: Die stoßabsorbierenden Eigenschaften von Einlegesohlen entlasten Knie, Hüften und Rücken, was besonders bei steilen An- oder Abstiegen wichtig ist.

CURREX Einlegesohlen

Currex Einlegesohlen gibt es in drei verschiedenen Bauweisen: die Profile HIGH, MED, LOW unterscheiden sich insbesondere in ihrer Höhe (um sich dem Fußgewölbe anzupassen) und in ihrer Festigkeit.
Die Form Deines Fußes (Hohlfuß, Flachfuß…) und Deiner Beine (O-Beine, X-Beine) bestimmt welches Einlagen-Profil am besten zu Dir passt.

RunPro: CURREX hat die RunPro® Einlegesohlen entwickelt, um Verletzungen zu reduzieren und Deine Regeneration zu beschleunigen, damit Du immer weiter laufen kannst. Mehr Kontrolle und ein Maximum an Komfort sorgen für ein einzigartiges und sicheres Tragegefühl.

HikePro: Egal ob ein Achttausender oder das Wochenende in den Bergen: Du bist unterwegs und Deine Füße leisten aussergewöhnliches. Zeit für die perfekte Unterstützung. Genau dafür hat Currex die HikePro® Einlegesohlen entwickelt: Sie gibt Dir dynamischen Support an langen Tagen mit Gepäck.

BikePro: Wenn Du Deinen Radschuh mit Deiner ersten BikePro® von Currex anziehst, passt Dein Schuh endlich wie angegossen. Dein Fuß liegt nun komplett auf der Sohle und erhält während der gesamten Trittbewegung die perfekte Unterstützung.

EdgePro: Die CURREX® EDGEPRO™ Einlegesohle wurde speziell für Dich entwickelt, um Deinen Fuß in festen Schuhen optimal zu unterstützen.
Egal ob auf der Piste, im Snowpark oder auf Inlineskates – sie sorgt für mehr Komfort und Kontrolle.
Durch die gezielte Unterstützung Deines Fußgewölbes kannst Du Ermüdung und Schmerzen reduzieren und Dich voll auf Dein Abenteuer konzentrieren.
Gleichzeitig fördert man die Durchblutung und die Temperaturregelung sorgt für angenehm warme Füße, selbst an kalten Tagen.

Fazit

Natürlich sind Schuhe standardmäßig mit einer Einlegesohle ausgestattet, doch diese besteht meist aus einfachem, kostengünstigem Schaumstoff. Hochwertige Einlegesohlen werden jedoch oft unterschätzt, obwohl sie entscheidend dazu beitragen, aus einem herkömmlichen Schuh Dein individuelles Wohlfühlmodell zu machen. Neue Schuhe wirken anfangs immer bequem, doch man sollte bedenken, dass sie für die breite Masse produziert werden.

Mit einer Einlegesohle, die speziell auf Deine Bedürfnisse abgestimmt ist, wird die Passform entscheidend verbessert. Sie schließt die Lücke zwischen Schuh und Fuß, wodurch der Druck bei Bewegung optimal verteilt wird. Schließlich verdient jeder Fuß eine maßgeschneiderte Lösung.

Gerne beraten wir Dich direkt vor Ort oder online, um die perfekte Einlegesohle für DEINE Füße zu finden!

Auch wenn wir uns als absolute Sport-Experten sehen, sollte bei wirklichen Fehlstellungen oder auftretenden Fehlbelastungen ein Orthopäde und ärztliche Hilfe zu Rate gezogen werden. Nur so kann Dein Körper lange fit und gesund bleiben!

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Carbon Laufschuhe – next level running?

Carbonlaufschuhe haben in den letzten Jahren die Laufsportwelt revolutioniert und sind aus dem heutigen Wettkampfbetrieb nicht mehr wegzudenken. Diese speziellen Schuhe enthalten eine Platte oder Stäbe aus Carbonfaser, die in die Zwischensohle integriert sind. Diese Technologie bietet zahlreiche Vorteile für Läufer und Läuferinnen:

Vorteile von Carbonlaufschuhen:

1. Verbesserte Energierückgabe

Die Carbonplatte wirkt wie eine Art Feder, die die bei jedem Schritt erzeugte Energie speichert und sie beim Abstoßen wieder letztendlich wieder freigibt. Dies führt zu einer effizienteren Energienutzung und ermöglicht es, mit weniger Aufwand länger schnell zu laufen.

2. Erhöhte Laufökonomie

Die Konstruktion von Carbonlaufschuhen unterstützt eine optimiertere Lauftechnik. Durch die verbesserte Dämpfung und die Federwirkung der Carbonplatte wird der Bewegungsablauf geschmeidiger und dadurch auch ökonomischer. Läufer können dadurch ihre Muskelkraft effizienter einsetzen, was die Ermüdung verzögert und die Ausdauer durchaus verbessert.

3. Geringeres Gewicht

Carbon ist ein extrem leichtes Material, was bedeutet, dass Schuhe mit Carbonplatten oft leichter sind als traditionelle Laufschuhe. Ein geringeres Schuhgewicht reduziert die Belastung pro Schritt und trägt zu einer höheren Laufgeschwindigkeit bei, insbesondere auf langen Strecken.

4. Optimierte Dämpfung

Viele Carbon Laufschuhe sind zusätzlich mit innovativen Schaumstoffmaterialien in der Zwischensohle ausgestattet, die eine exzellente Dämpfung bieten. Diese Materialien absorbieren die Aufprallkräfte und schützen die Gelenke, was besonders bei langen Läufen und Wettkämpfen von Vorteil ist.

Fazit

Carbonlaufschuhe bieten Läufern und Läuferinnen zahlreiche Vorteile, die ihre Leistung deutlich verbessern können. Durch die Kombination aus Leichtigkeit, optimaler Energierückgabe und hervorragender Dämpfung sind sie eine wertvolle Investition für ambitionierte Hobbyläufer und Profis gleichermaßen. Während der höhere Preis dieser Schuhe für einige eine Hürde darstellen mag, überwiegen für viele die Vorteile, insbesondere bei Wettkämpfen und intensiven Trainingseinheiten.

Du möchtest Deinen Lauf jetzt auch aufs nächste Level bringen;)? Dann schau mal bei uns rein! Außerdem beraten Dich unserer Runningexperten vor Ort gerne noch weiter zu diesem spannenden Thema!

Entdecke jetzt unsere Auswahl an Carbon Laufschuhen von einschlägigen Marken wie: HOKA, ON, ADIDAS, SALOMON, ASICS oder BROOKS!

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Allgemeines Produkttest

Der Catamount Agil – der schnellste Schuh aus dem Hause Brooks

Als Brooks vergangenes Jahr beim Transgrancanaria den Prototypen des Catamount Agil vorstellte, waren Läuferinnen und Läufer äußerst gespannt. Denn die US-amerikanische Laufsportmarke kündigte an, den bisher schnellsten Trail-Schuh des Hauses kreiert zu haben. Laut eigener Aussage hatten die Entwickler “Sportlerinnen und Sportler vor Augen, die bei kürzeren Trail- und Laufwettkämpfen ihre Bestzeit schlagen wollen.” Das ist eine Ansage. Für Geschwindigkeit und ein leichtes Laufgefühl soll am Renntag die neue SpeedVault Trail-Platte sorgen. Konzipiert wurde der Schuh für kurze, schnelle Trail-Wettkämpfe (wie etwa einem VK-40K Events) oder für andere Trail-Läufe, bei denen es hauptsächlich auf die Geschwindigkeit ankommt.

Praxistest Catamount Agil

Die Weiterentwicklung des Catamount

Wer es schnell mag, ist mit dem Modell “Catamount 2” schon gut versorgt. Der Catamount Agil soll nun ein leichterer und wendigerer Trailschuh für kurze Strecken sein. Im Gegensatz zum “Catamount 2”, der auch auf langen Strecken wettbewerbsfähig ist. Mit seinen Eigenschaften ist der Catamount Agil vergleichbar mit Konkurrenten aus dem Schuhregal, wie dem Hoka Zinal 2 oder der Salomon-Serie S/Lab Pulsar. 

Ein Jahr später, nach der Vorstellung des Prototypen, ist der Brooks Catamount Agil endlich auf dem Markt und wir bei Wohlleben Sports können ihn testen. Beim Auspacken fällt sofort auf: Dieser Schuh ist mit 218 Gramm extrem leicht. Gewicht wird unter anderem durch die perforierte Außensohle reduziert. Das Design ist sehr ansprechend, weiß mit knallorgangenen Elementen. Nur eins ist ebenfalls klar: Dieser Schuh wird leider nicht lange sauber bleiben.

Passform

Der Einstieg in den Schuh ist sehr bequem und fühlt sich an, als würde man sich eine bequeme Socke überziehen. Das leichte Mesh-Obermaterial passt sich dem Fuß wie eine zweite Haut an – ein schönes, wenn auch zu Beginn etwas ungewöhnliches Gefühl für einen Trail-Schuh, denn normalerweise laufe ich den Hoka Speedgoat oder NNormal Tomir. Der Strickkragen hat ausreichend viel Stretch-Anteil, jeder Fuß, ob breit oder schmal, wird einfach in den Schuh hineinkommen. Mit den Schnürsenkeln kann der Schuh so gebunden werden, dass es für den Fuß passt und angenehm ist.

Beim Rausschlupfen müssen die Schnürsenkel nicht aufgemacht werden. Der Vorfußbereich ist breit genug, die Zehen haben ausreichend Platz. Die Ferse ist keinesfalls zu steif, durch die Polsterung im Inneren wird Passform und Gefühl gewährleistet. Mein erster Gedanke war: Eine Socke mit Stollen, die beim Catamount Agil 4,5mm hoch sind. Die Sprengung der Zwischensohle beträgt 6mm. Die v2-Zwischensohle mit Stickstoff-Injektion ist nicht nur leicht, sondern auch sehr reaktionsschnell.

Catamount Agil von Brooks im Test

Verhalten auf den Trails

Los geht es also auf die Trails. Was wirklich sofort auffällt und wo das Stellenprofil des Schuhs zu tragen kommt: Mit diesem Schuh kann man ordentlich Tempo machen. Trotz der Schnelligkeit verlor ich auf flacheren Passagen und im Uphill nie das Gefühl für das Gelände und konnte gut Gas geben. Ebenfalls ein Vorteil: Da das Mesh-Material eng am Knöchel liegt, kommt kein Schmutz, Steinchen etc. in den Schuh. 

Tragefühl und Praxistest

Brooks schreibt, dass die aus dem neuen “TrailTack-Rubber” bestehende Außensohle für mehr Grip auf allen Oberflächen sorgen soll. Hier muss ich allerdings das Gegenteil berichten: Auf nassen Steinen bin ich mehrmals weggerutscht und hatte kein stabiles Gefühl mehr im Schuh. Wo ich mit anderen Schuhe auch auf nassem Untergrund sicher laufen kann, fühlte ich mich hier unsicher und habe somit Tempo aus dem Lauf rausgenommen. 

Gewicht vs. Stabilität

So groß der Vorteil von leichten Schuhen hinsichtlich des Gewichts ist, geht es doch zu Lasten der Stabilität, wenn es in den Downhill geht. Im verblockten, steinigen Gelände habe ich aufgrund des doch sehr dünnen Außenmaterials regelmäßig die Kanten von Steinen gespürt. Durch das dünne Mesh am Knöchel bin ich leicht weggeknickt, aber logisch: Je dünner das Material, desto dünner auch der Schutz für den Fuß. 

Einsatzbereich

Kommen wir zum Einsatzbereich. Der Brooks Catamount Agil ist ein Wettkampfschuh für Distanzen bis zum Trail-Marathon. Aber auch Tempoläufe im Gelände oder Intervalle lassen sich mit ihm hervorragend machen. Ich finde den Schuh gar so komfortabel, dass ich ihn auch auf meiner flache Runde Zuhause im Flachen nutzen werde. 

Der Preis liegt bei 180 Euro im höheren, aber bei ordentlichen Laufschuhen schon fast normalen Preisbereich.

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Außergewöhnliches

Dein Weg zum perfekten Lauf – CURREX 5-D LAB

In unserem CURREX 5-D Lab helfen wir Dir DEINEM PERFEKTEN LAUF einen Schritt näher zu kommen. Egal ob Du gerade erst mit dem Laufen begonnen hast, Du schon nach Bestzeiten jagst oder Dich gerade eine Verletzung plagt, gemeinsam erarbeiten wir einen optimalen Bewegungsablauf. Wenn Du wissen willst, welches Running-Potential in Dir schlummert, bist Du im CURREX 5-D Lab genau richtig.

Mit modernster Technik analysieren unsere Intersport Wohlleben Running Experten Deinen Laufstil. Im CURREX 5-D Lab erkennen wir eventuelle Schwächen und Verbesserungsmöglichkeiten innerhalb von 60 Sekunden. Die Motion Metrix Software garantiert eine detaillierte Betrachtung Deines ganzen Körpers während der Analyse auf dem Laufband. Im Anschluss besprechen wir gemeinsam die Ergebnisse Deiner Messung und decken Potenziale auf. Tipps und Übungen helfen Dir an einem ökonomischeren Bewegungsablauf zu arbeiten.

Schon leichte Anpassungen bewirken eine deutliche Reduzierung der nötigen Kraft und helfen Dir so, Deine sportlichen Ziele schmerzfrei und schnell zu erreichen.

Einzeltest (Dauer ca. 1,5h)

  • Eingangsgespräch – In einem Vorabgespräch besprechen wir Deine bisherige Läufergeschichte. Du erläuterst uns Deine bisherigen „Höhen & Tiefen“ und Deine Vorstellungen.
  • Beweglichkeitstest – Wir testen die Flexibilität Deiner Muskulatur.
  • 1. Messung – Bei der ersten Messung ermitteln wir den aktuellen Zustand Deines Laufstils.
  • Danach geben wir Dir erste Empfehlungen zur Verbesserung Deines Laufstils inklusive praktischer Übungen.
  • 2. Messung – Bei dem Vergleich beider Messungen sehen wir sofort erste Fortschritte und ermitteln weitere mögliche Anpassungen.
  • Eventuell weitere Messungen.
  • Anschließend bekommst Du eine detaillierte Zusammenfassung der Analyse mit Übungs- und Trainingsempfehlungen.

 

Einzeltest + Folgetest (Dauer ca. 1,5h)

  • Erfolgt nach ca. 6-8 Wochen
  • Ablauf wie Einzeltest
  • Wir analysieren gemeinsam Deine Fortschritte und erarbeiten weitere Maßnahmen um Deinen Laufstil zukünftig noch ökonomischer zu machen.

 

Was musst Du mitbringen?

  • Enge Laufbekleidung!
  • Deine aktuellen Laufschuhe.
  • Wenn vorhanden, Einlegesohlen.
  • Handtuch

ACHTUNG: Der Test ist nicht mit Geländelaufschuhen möglich!

BUCHE DEINE CURREX-5D LAUFANALYSE

  • Einzeltest:   159 €
  • inkl. Retest: 199 €

Unser Tipp!

Beim Kauf von ausgewählten Laufschuhen erhältst Du den Einzeltest schon für 99 € und die Laufanalyse inkl. Retest für 139 €!

Der Currex 5d Lab Gutschein. Das perfekte Geschenk für jeden Läufer. Ab sofort in unserem Onlineshop erhältlich.

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Tipps & Tricks

DEIN PERFEKTER LAUF BEGINNT HIER – CURREX 5-D LAB

Wir feiern die ersten 50 Laufstilanalysen in unserem CURREX 5-D LAB!

Vor ziemlich genau zwei Jahren hatten wir die Idee unseren Kunden nicht nur mit den besten Laufschuh-Marken und Modellen, sondern auch mit dem besten Service das Lauferlebnis perfekt zu machen. Die Idee für ein Lauflabor war geboren.

Nach mehreren Wochen der Recherche und tagelangen Reisen durch ganz Deutschland, um die gängigsten Systeme am Markt live zu erleben, sind wir bei der aktuell aufwendigsten und technisch fortschrittlichsten Analyse-Methode am Markt hängen geblieben. Dem CURREX 5-D LAB, welches wir am 22. November 2018 eröffnet haben. Seitdem haben wir mittlerweile schon 50 Analysen durchgeführt – ein Grund zu feiern!

Nach 1,5 Stunden hat die Läuferin oder der Läufer nicht nur die Erkenntnis über den aktuellen Laufstil, sondern auch gleich die passenden Übungsempfehlungen für den PERFEKTEN LAUF an der Hand.


Die CURREX 5-D Laufstilanalyse (Normalpreis 159€) bekommst Du in Verbindung mit dem Kauf eines Laufschuhs schon für 99,-€. Die Analyse inklusive einem Folgetest (ca. 8 Wochen später // Normalpreis 199€) bekommst Du in Verbindung mit dem Kauf eines Laufschuhs schon für 139,-€. Komme auch Du DEINEM PERFEKTEN LAUF einen Schritt näher und vereinbare gleich heute noch einen Termin auf unserer Website aus.

Tipps und Übungen der Läuferin Vera Brunner vom TEAM WOHLLEBEN 

Stabilitäts-Training: Das Ding mit dem „Core“

Egal ob Du fitter, schlanker oder leistungsfähiger werden willst, jeder sagt Dir, dass Du laufen gehen sollst. Aber niemand erklärt Dir, wie das eigentlich richtig geht.

Das hat zur Folge, dass am Ende eines Trainingslaufes (oder Wettkampfes) die Lauftechnik bei den Meisten unschön anzusehen ist: Hängende Schultern, ein nach vorne gekippter Oberkörper, schlurfende Schritte. In der Regel geht damit ein erhöhtes Verletzungs -und Verschleißrisiko einher.

Dabei ist es denkbar leicht, seinem Körper eine stabile und belastbare Grundlage zur Verfügung zu stellen, um lebenslänglich beschwerdefrei laufen zu können und auch im Alltag belastbarer zu sein.

Eine ausgeprägte Rumpfmuskulatur ist wichtig

Alle Bewegungen, im Alltag oder beim Training, haben ihren Ausgangspunkt im Zentrum des Körpers, in der Rumpfmuskulatur. Der Rumpf, der „Kern“ (engl. Core) des Körpers, bildet als eine Art Stützpfeiler die stabile Grundlage um sich funktionell und ökonomisch bewegen zu können.

Wenn Du als Läufer in der Lage bist auch über lange Strecken Schultergürtel, Rumpf und Becken in einer stabilen Position zu halten, kann die Bewegungsenergie effizienter durch den Körper geleitet werden. Dadurch kannst Du nicht nur eine höhere Leistung erreichen, sondern auch Überlastungserscheinungen und Verletzungen vermeiden.

Erstaunlich wenige Hobbyläufer investieren Zeit und Energie in diese Grundlage eines effizienten und gesunden Laufstils und wundern sich, warum sie nach einer Weile körperliche Probleme entwickeln.

Über Muskel-, Faszien- und Nervengewebe sind alle Bereiche des Körpers miteinander verbunden. Das optimiert die Energieübertragung, bedeutet allerdings auch, dass Schwachstellen ihre Folgen im gesamten Körper zum Ausdruck bringen können. Beispielsweise kann eine zu schwache Hüftmuskulatur für Schmerzen im unteren Rücken oder auch Knieschmerzen verantwortlich sein, da die Energie nicht durch den Körper geleitet werden kann und sich durch vermehrten Druck andernorts entlädt. Der Ort der Beschwerden ist also nicht immer auch der Ursprung des Problems.

Aufwärmen und Mobilisieren zur Vorbeugung von Verletzungen

Durch unsere Alltagshaltungen (Sitzen im Auto, Sitzen im Büro, Sitzen vor dem TV) wird die Rumpfmuskulatur den gesamten Tag hindurch wenig gefordert. Zuhause geht es dann ab in die Laufschuhe und ohne Aufwärmen, Mobilisieren oder „Aufwecken“ der Muskulatur aus ihrer Alltags-Starre wird losgerannt. Da sollte es eigentlich keine Überraschung sein, dass der Körper mit der Zeit „mürrisch“ wird und in Form von Zwicken und Zwacken die Aufmerksamkeit des Körperbesitzers auf seine Schwachstellen lenken möchte.

Das „Korsett“ des Rumpfes ist hierbei die querverlaufende Bauchmuskulatur. Bei allen Bewegungen der Arme und Beine muss diese Muskulatur, zusammen mit den Schultern und dem Becken, die stabile Grundlage bilden.

Probier hier beim nächsten Lauf mal aus, den Bauchnabel Richtung Wirbelsäule zu ziehen, ohne dabei die Luft anzuhalten. Ich bin mir sicher, dass das am Anfang schwierig und nur über eine kurze Dauer oder auch gar nicht machbar sein wird. Das ist ein deutliches Zeichen, dass der „Stützpfeiler“ des Körpers auf einem sehr wackeligen Fundament aufgebaut ist.

In einem vorherigen Artikel habe ich bereits ein paar Laufverletzungen und Überlastungserscheinungen beschrieben.

Hier ist also nun mein Lösungsvorschlag:

Erarbeite Dir und Deinem Körper eine stabile und belastbare Grundlage, um sportliche Leistungen beschwerdefrei erzielen zu können und Deinen Körper gesund zu halten.

Eine Unterstützung hierbei sollen die Übungsvideos auf dem YouTube-Kanal von Wohlleben Sports sein. Nach und nach gebe ich Dir dort in kurzen Sequenzen Übungsbeispiele (machen musst Du sie dann natürlich schon selbst) um die häufigsten Beschwerden in den Griff zu bekommen und zu vermeiden.

Also einfach mal vorbeischauen und ausprobieren: Wohlleben Sports auf YouTube

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Tipps & Tricks

Lauftipp für Fortgeschrittene

Alexander Finsel vom TEAM WOHLLEBEN kennt sich in der Lichtenfelser Gegend bestens aus. Er hat für Euch einen anspruchsvollen Lauftipp, der von wunderschönen Aussichten gekrönt wird.


Läufer Alexander Finsel

Start am Stadion in Lichtenfels

Start ist am Leichtathletikstadion an der Friedenslinde in Lichtenfels. Das Stadion ist mit dem PKW schön zu erreichen. Der Bahnhof Lichtenfels ist ca. 3 km entfernt.

Vom Stadion raus, rechts hoch bis zum Parkplatz Friedenslinde, dort nach links auf dem Schotterweg in den Wald. Im Wald an der Kreuzung, rechts abbiegen, den Weg folgen und oben geht der Weg nach rechts. Man kommt dann beim Klinikum Lichtenfels aus dem Wald auf die Henry-Dunant-Straße, wo es erstmal auf Asphalt weitergeht.

Die Straße geht bergab bis zum Radweg, diesem folgt man in Richtung Stadt einwärts. Am Ende des Radweges links abbiegen durch die Unterführung nach rechts bis zur Theodor-Heuss-Straße. Von nun an geht es bis Kilometer sechs stetig bergauf, mit teilweise schwierigen Streckenabschnitten. Die Theodor-Heuss-Straße dann hochlaufen und nach ca. 200 m links abbiegen in die Nordgauerstraße.

Oben am Ende der Straße angekommen, links abbiegen auf „An der Moritzkappel“, danach bis zum Kreisverkehr und von dort auf den Feldweg vor dem Pflegeheim. Den Weg weiter laufen bis in den Wald hinein. Im Wald nach ca. 300 m rechts abbiegen auf einen Trailpfad und immer den Schildern „Frankenweg – blaue Kirche auf gelben Hintergrund“ folgen.

Vorbei am Scheffelblick, dort hat man einen Wunderschönen Ausblick auf das Maintal, bis hoch auf die Verbindungsstraße von Vierzehnheiligen und Uetzing. Dieser Streckenabschnitt ist der schwierigste der ganzen 25 km-Strecke und sollte nur mit einem geeigneten Trailschuh (z.B. Adidas Terrex Agravic Speed) belaufen werden. Man überquert den Abschnitt und läuft weiter Richtung Staffelberg.

Auf dem Höhenweg dann nicht nach rechts zum Staffelberg laufen, sondern geradeaus und um den ALTEN STAFFELBERG herum. Auf den befestigten Wegen bleiben und der Beschilderung Staffelberg folgen. Ist man um den ALTEN Staffelberg herum gelaufen kommt man wieder auf den Höhenweg zum Staffelberg. Auf dem Staffelberg eine Runde ums Plateau und wieder zurück und auf der Höhe (ca. KM 16) wo man vorher von rechts gekommen ist, links abbiegen auf einen etwas unscheinbaren Weg.

Anspruchsvoll und sehenswert!

Auf diesem Weg immer rechts halten bis sich der Weg teilt (ca. KM 17) und da rechts abbiegen. Dem Weg folgen, am Ende dann links abbiegen vorbei an der Brauerei Trunk und der Basilika Vierzehnheiligen. Zwischen den Souvenirständen und den Gasthäusern im Wald bergab bis man wieder auf Asphalt kommt.

Die Straße runter und dann rechts auf dem Pilgerweg zurück nach Lichtenfels. Immer geradeaus laufen, dann kommt man wieder auf die Theodor-Heuss-Straße. Den gleichen Weg dann zurück bis zum Radweg. Am Radweg den Schotterberg hochlaufen, vorbei am Judenfriedhof und zurück zum Leichtathletikstadion.

Die Laufstrecke hat eine Länge von ca. 25 km und 320 Höhenmetern und ist sehr anspruchsvoll. Diese sollte nur von geübten Läufern mit geeigneter Ausrüstung belaufen werden.

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Alexanders Lauftipp der Woche

Alexander Bauer ist passionierter Läufer in unserem Athletenteam. Zudem arbeitet er auch bei uns im Office und kümmert sich mit um den Onlineshop und den reibungslosen Ablauf. Heute hat er einen Lauftipp im Coburger Land für Euch.

Name: Alexander Bauer

Lieblingsdistanz: 10 Kilometer

Start am Coburger Bahnhof – auch für Laufeinsteiger

Los geht es am Coburger Bahnhof, zentral gelegen und mit Bahn, Bus oder Auto bequem erreichbar.

Zunächst geht es die Lossaustraße entlang bis zur Bahnunterführung. Dort unten durch und dann am Schloß Hohenfels Hügel unten entlang über den Hörnleinsgrund Richtung Callenberger Forst.

Am Ende des Hörnleinsgrund hört der Asphalt auf und man läuft über gut ausgebaute, geschotterte Waldwege. Zunächst führt ein steiler, aber kurzer Anstieg hinauf in den Callenberger Forst. Dort beginnt auch der Coburger Trimm-Dich-Pfad. Zwar nicht mehr neu und mit Gebrauchsspuren, aber die Stationen sind nicht morsch oder wackelig. Es gibt insgesamt 20 Stationen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Abgesehen von Klimmzügen sind aber alle auch von Sportmuffeln durchführbar.

Laufen durch den Callenberger Forst

Weiter geht es im Callenberger Forst Richtung Weidach. Der Callenberger Forst ist sehr weitläufig und mein bevorzugtes Laufrevier. Es gibt unzählige Wege von asphaltiert über Schotter bis zu echten Trailpfaden. Hier kann man sich richtig austoben. Er reicht bis nach Thüringen hinein und ist sehr wellig.

Weiter geht es zum namensgebenden Schloß Callenberg. Romantisch inmitten des Waldes gelegen, hat man von hier einen schönen Ausblick auf Coburg und auf die Ausläufer des Thüringer Waldes.

Das Schloss Callenberg – Jagdschloss und Sommerschloss, zuletzt langjähriger Coburger Hauptwohnsitz der Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha, kann besichtigt werden. Das Schloss beherbergt seit 1998 den herzoglichen Kunstbesitz Sachsen-Coburg und Gotha sowie seit 2004 das Deutsche Schützenmuseum und zählt zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Running – hinab zum Goldbergsee

Von Schloss Callenberg geht es auf einem asphaltierten Fußweg hinab Richtung Goldbergsee mit tollem Ausblick auf den See und dem Lauterberg. Der Goldbergsee ist ein noch relativ junger, 145 qm großer Stausee, der ursprünglich als Hochwasser-Rückhaltebecken angelegt wurde, heute aber als Naturparadies zur Naherholung dient. Auf dem schönen Rundweg um den See tummeln sich bei schönem Wetter zahlreiche Läufer und Spaziergänger.

Wir nehmen jedoch nicht den Rundweg sondern laufen weiter Richtung Bahngleis. Am hinteren Teil des Goldbergsees sind fast zu jeder Jahreszeit zahlreiche, zum Teil seltene Vögel, zu beobachten. Wir biegen dann rechts ein und laufen auf den namensgebenden Goldberg, einem kleinen Hügel über dem See. Hier steht das idyllisch gelegene Rückerthaus, von dem man ebenfalls einen Ausblick auf Coburg hat. Zurück geht es dann über Neuses und am schönen Lauterbach entlang zum Startpunkt am Coburger Bahnhof.

Die Laufstrecke hat eine Länge von ca. 10,6 km und kann auch von Laufeinsteigern bewältigt werden.

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Athleten Team

Grundlagentraining für Läufer

Florian Beck vom TEAM WOHLLEBEN erklärt die Wichtigkeit des Grundlagentrainings für Läufer. 

Wie bereits von meinem Teamkollegen Martin Militzke aufgegriffen, gibt es diverse Trainingsmethoden bzw. Varianten eines Trainingslagers, um sich als Läufer zu verbessern und auf bestimmte Ereignisse vorzubereiten.

Für mich persönlich sind Trainingslager in jeglicher Art und Weise sehr wichtig. Zum einen kommt man aus seinem persönlichen Alltagstrott heraus, zum anderen lernt man hier immer wieder neue Menschen bzw. Gleichgesinnte kennen und kann sich dabei voll und ganz auf den Sport konzentrieren.

Gerade jetzt zur Winterzeit versucht der ein oder andere Läufer an seinen Schwachstellen zu arbeiten und sich auf die kommenden Läufe im Frühjahr vorzubereiten.

Ziele im Training

Hier kommen wir nun auch direkt zu meinem persönlichen Anliegen. In den kommenden Zeilen würde ich gerne explizit auf die Punkte „Schwachstellen“ und „Vorbereitung“ eingehen.

Zu Beginn ist es enorm wichtig sich allgemein gut aufzustellen und nicht von heute auf morgen alles zu verändern. Dies erfolgt am besten indem man bei seinen Grundlagen beginnt. („Ein Haus bauen wir ja schließlich auch von unten, sprich mit dem Fundament, auf“)

Jährlich absolviere ich zur Winterzeit über die ersten Wochen bzw. Monate reines Grundlagentraining. Hier soll sich der Körper erstmal an die bevorstehende Trainingsperiode gewöhnen und so langsam in Schwung gebracht werden. Dies bezieht sich sowohl auf das Lauftraining, als auch auf die allgemeine Fitness. Diese wird übrigens bei einer Großzahl an Sportlern unterschätzt!

Start des Grundlagentrainings

Nach 6-8 Wochen im Training, hat man sich ganz gut an die ersten Belastungen bzw. Umfänge gewöhnt und kann durchaus ein erstes Grundlagentrainingslager anpeilen. Dies bedeutet bei mir, dass ich hier in 7-10 Tagen mich komplett auf mein Training konzentriere und explizit an meinen Schwachstellen sowie weiterhin an meiner Grundlage arbeite. Hier wird der Trainingsumfang deutlich nach oben gefahren und dennoch das Tempo eher moderat gehalten. „Hier werden ordentlich Kilometer gefressen und an der Athletik des Körpers gefeilt!“

Auszug aus dem Grundlagentrainingslager im Dezember 2018 in Monte Gordon (Portugal, Algarve)

Gemeinsam mit vier weiteren Leistungssportlern zog es mich in die Läuferhochburg Monte Gordo. Zwischen November und März ist Monte Gordo komplett von Leichtathleten aus aller Welt eingenommen. Aufgrund der guten Infrastruktur für Läufer, sowie die angenehmen Temperaturen von 15-20 Grad machen die kleine Küstenstadt an der Algarve zum perfekten Trainingsort.

Zu Beginn eines solchen Trainingslagers gilt es zu beachten, dass man nicht direkt am ersten Tag mit dem vollen Programm starten soll, sondern Punkte wie unter anderem die Anreise berücksichtigen muss.

Für mich bedeutete dies, dass wir nach unserer Ankunft am späten Vorabend, erstmal ausgiebig frühstückten und dann mit einem lockeren Dauerlauf über eine Stunde ins Training einstiegen. Am Nachmittag gab es dann zusätzlich noch ein 30-minütiges Warm up sowie eine ausgiebige Laufschule (Lauf-ABC) um am persönlichen Laufstil zu arbeiten.

Tag für Tag steigerte ich mein Trainingspensum, sodass sich der Körper immer besser an die Belastung gewöhnen konnte.

Auszug aus einem Trainingstag:

07:15 h Auftakt:

20 min. regenerativ/gemütlich joggen und ausgiebige Mobilisation/aktive Dehnung des Körpers

10:30h 1. Trainingseinheit (meist wird hier die härtere von beiden Einheiten absolviert):

10-15 min. Warmlaufen sowie Steigerungen, 50 min. Zügiger Dauerlauf im Gelände, 5 min. Auslaufen

15:30 h 2. Trainingseinheit:

50 min. Ruhiger-regenerativer Dauerlauf oder 20-30 min. Ausgiebig Warmlaufen und im Anschluss Lauf-ABC

17:30 h 3. Trainingseinheit:

Athletik in Form von Kraft bzw. Stabilisationsübungen mit dem eigenen Körpergewicht oder im Fitnessstudio (Im Anschluss ausgiebig dehnen)

!!ZUSATZ!!

Wichtig hierbei ist jedoch, dass die Geschwindigkeiten im moderaten Bereich bleiben. Über die 9 Tage hinweg, bestritt ich demnach verhältnismäßig wenige Tempoeinheiten. Tatsächlich absolvierte ich nur ein wirklich richtiges Intervalltraining im Gelände, zwei moderate Dauer- bzw. Tempoläufe.

Gerade in der Trainingsperiode, in der ich an meiner Grundlage arbeite, suche ich mir für schnellere Einheiten oder gar Intervalle, hügelige und unebene Waldwege oder Wiesentrails aus. Dies fördert zum einen unsere Haltung bzw. Stabilität, sowie auch die Konzentration für einen richtigen und ökonomischen Laufstil.

GO OUT AND RUN!

Euer Flo

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Athleten Team

Lohnt sich auch für Hobbyläufer ein Trainingslager?

Jahr für Jahr tummeln sich nahezu alle Top-Sportler, egal ob Fußballer, Läufer, Triathleten, oder Radfahrer in diversen Trainingslagern auf dieser Welt. Sie wollen sich dabei in Form für die kommende Saison oder ein Wettkampf-Highlight bringen. Was für Profisportler gut sein muss, kann doch aber auch für Hobbysportler nicht so falsch sein. Oder etwa doch?

Unterschieden wird meist in drei Arten von Trainingslagern. Eines um seine Grundlage zu verbessern, ein Zweites um an der Schnelligkeit bzw. Ausdauer zu arbeiten und das Dritte, welches in der Höhe stattfindet, widmet sich der Verschiebung der anaeroben Belastbarkeit. Martin Militzke vom TEAM WOHLLEBEN erklärt, ob sich ein Trainingslager bereits für einen Hobbysportler lohnt oder nicht.

Wenn man sich die Laufszene einmal genauer betrachtet stellt man fest, dass man oft gar nicht so weit reisen oder ausgeben muss, um sich auf sein Highlight vorzubereiten. In Europa befinden sich einige tolle Spots, die auch von vielen Profis häufig genutzt werden. Meist sind diese Orte in den südlichen Ländern. Außerhalb der Hochsaison ist man hier als Sportler unter sich und ein solches Trainingslager muss nicht teuer sein.

Ich für meinen Teil reise jährlich Anfang des Jahres in das beschauliche Örtchen Monte Gordo an der Algarve in Portugal. Trainingslager zwischen ein und zwei Wochen kann man hier problemlos durchführen und muss dafür nur etwa 700€ hinblättern, sofern man sich ein wenig Zeit für die Planung nimmt. Natürlich gibt es, wie bei einer normalen Urlaubsreise auch bei Trainingslagern diverse Möglichkeiten seinen Aufenthalt zu gestalten. Man kann dies als Pauschalreise buchen, sich einer Gruppe anschließen, oder alles auf eigene Faust zusammenstellen. Alle drei Pakete bieten ihre Vor- und Nachteile, aber dazu später mehr. 

Wann ist ein Trainingslager sinnvoll?

Für wen macht es überhaupt Sinn ein solches Trainingslager durchzuführen und ist das auch für mich als Hobbysportler eine gute Investition? Ich sage hier, eindeutig ja. Die Vorteile liegen auf der Hand. Man ist ungestört von seinem Umfeld und kann sich voll und ganz auf den Sport konzentrieren. Zum richtigen Zeitpunkt entflieht man auch dem kalten Wetter in Deutschland und kann bereits die ersten Stunden Sonne und wertvolles Vitamin D tanken. Ein Trainingslager im Süden Europas sollten daher zwischen Ende Dezember und Ostern durchgeführt werden. Hier herrschen neben angenehmen Temperaturen immer die besten Bedingungen. Nach Monte Gordo bin ich bisher immer im Februar gereist, da dann Mitte März oder Anfang April ein wichtiger Wettkampf anstand. 

Wie viele Trainingseinheiten sollte man absolvieren?

Wichtig ist es, im Trainingslager nicht zu übertreiben. Die wöchentliche Trainingsmenge, sollte die, die man zu Hause gewohnt ist maximal um 20-30% übersteigen. Es macht keinen Sinn zu Hause 70-80 Kilometer zu laufen und dann auf 150-200km zu steigern. Auch die Regeneration nach der höheren Belastung darf natürlich nicht zu kurz kommen. So bietet es sich an, die Woche nach der Intensität etwas zurück zu fahren, damit der Körper wieder Kraft tanken kann. Etwa 2-3 Wochen später stellt man bei einer richtig durchgeführten  Vorbereitung einen Leistungssprung fest, der sich am besten in einem Wettkampf positiv darstellt. 

Bei der Frage welche Arten von Reisemöglichkeiten es gibt und die Vor- und Nachteile aufzuzeigen, kann ich aus eigener Erfahrung berichten. So haben Pauschalreisen natürlich den Vorteil, dass man sich meist ab dem Abflug um nichts weiter kümmern muss. Oft ist man in Hotels untergebracht, hat mindestens Halbpension und eine abgestimmte Reise. Allerdings ist man hier gerade was die gesunde und vollwertige Nahrungsaufnahme betrifft sehr beschränkt. Eine zweite Möglichkeit bieten sogenannte Triathlon/Running-Camps, auch hier ist es ähnlich wie bei einer Pauschalreise, allerdings mit Trainern/Betreuern die speziell auf das sportliche Klientel eingestellt sind.

Die Vorteile liegen auf der Hand, man hat einen Guide vor Ort, trifft viele Gleichgesinnte und muss sich auch um die Tagesgestaltung wenig Gedanken machen. Allerdings habe ich festgestellt, dass hier oft die Gruppen nicht individuell genug sind und man sich nicht spezifisch auf Wettkämpfe vorbereiten kann. Eine dritte Möglichkeit, welche ich auch seit Jahren praktiziere, ist die komplette Planung einer Individualreise. Das beginnt mit dem buchen des Fluges, Transfer vom Flughafen zur Unterkunft (hier hat man die Wahl zwischen Hotel, oder Ferienwohnung) und so weiter. Bisher bin ich immer in kleineren Gruppen gereist und habe des Öfteren in Ferienwohnungen gewohnt, da wir alles Sportler waren, wurde täglich frisch und gesund gekocht und die Stimmung war immer bestens.

Welche Orte eignen sich für ein Trainingslager?

Als Orte empfehlen sich Monte Gordo oder Albufeira in Portugal, hier ist die Reisezeit wegen des Klimas zwischen Dezember und März am besten. Auch in die Nähe von Sevilla verschlägt es immer mehr Athleten. Über Ostern trifft man sehr viele (deutsche) Läufer in Cervia in Italien.  Die Triathleten und Radfahrer zieht es meist auf die Kanaren. Teneriffa, Lanzarote und Gran Canaria stehen hier in der Gunst ganz oben. Oder eben die beliebteste deutsche Urlaubsinsel Mallorca. Später im Jahr ist die niederländische Insel Texel gern besucht oder wenn man in die Höhe will, bietet sich St. Moritz in der Schweiz an. Wer es gerne etwas weiter (und dadurch natürlich auch kostenintensiver) haben will, kann sich über Reisen nach Flagstaff (USA), Stellenbosch (Südafrika) oder natürlich das Läuferland Kenia informieren. Wenn sich jemand speziell für das Thema interessiert, kann er gerne einen Kommentar hinterlassen und weitere Fragen stellen. 

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Tipps & Tricks

Alleine im Dunkeln laufen gehen, ein „Frauenproblem“, das auch Männer etwas angeht

Vera Brunner gibt Tipps, um in der dunklen Jahreszeit sicher draußen zu laufen!

„Wie machst du das eigentlich, wenn es so früh dunkel wird? Da gehst du aber nicht laufen, oder? Ich hätte ja viel zu viel Angst!“ Es ist wieder die Jahreszeit gekommen, in der Manche eher verständnislos reagieren, wenn man erklärt, dass im Dunkeln laufen auch für Frauen möglich ist.

Seid ihr eher diejenigen, die in der dunklen Jahreszeit das Training zurückschrauben?
Dann, liebe Mädels, will ich euch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie ihr trotz Dunkelheit sicher durch den Winter laufen könnt (Stürze auf Eis und Schnee einmal nicht mit eingerechnet). Und ein paar Hinweise dürfen sich auch gerne die laufenden Herren zu Herzen nehmen, damit wir rechtzeitig wissen, dass ihr uns nichts tut wenn ihr uns im Dunkeln begegnet.

Tipp No. 1 – Die richtige Kleidung

Das vielleicht Wichtigste sind – oh wie toll – die Klamotten!
Hier gilt die Regel: je greller desto besser! Inzwischen gibt es von einigen Herstellern auch Jacken und Tights mit eingearbeiteten reflektierende Elementen.
Es ist auch nie verkehrt sich Reflektorarmbänder, vielleicht sogar mit Lichtern drin zu besorgen, denn Sicherheit geht vor! Auch wenn ihr die Anderen seht, sehen die euch sonst vielleicht nicht!
Also liebe Männer, falls ihr einer Läuferin noch ein Weihnachtsgeschenk machen wollt…!

Tipp No. 2 – Sucht euch eine Laufgruppe!

Falls ihr euch allein nicht sicher fühlt oder euch einfach nicht motivieren könnt bei Kälte, Regen und Dunkelheit eine Runde zu drehen, dann sucht euch „Mitläufer“. Hier kann ich euch auch Strava empfehlen (siehe Blog-Beitrag von Martin Militzke zu diesem Thema)! Dort sucht ihr euch eines der Segmente aus und schaut, wer in eurem Leistungsbereich unterwegs ist. Schreibt diejenigen doch einfach mal an und schon ist ein Laufpartner gefunden. Natürlich gibt es auch in den lokalen Sportvereinen Laufgruppen für die ihr kein Spitzensportler sein müsst, um mithalten zu können.

Tipp No. 3 – Mach einen Stadtlauf

Sofern ihr im Dunkeln eher nicht durch Wald und Wiesen laufen wollt, weil die Tiere dort euch genauso erschrecken, wie ihr sie, ist es natürlich auch eine Option in die Stadt auszuweichen. Rote Ampelphasen können dann prima für eine Runde Liegestützen oder Kniebeugen genutzt werden. Zudem habt ihr in der Regel auch Straßenlaternen, die euch den Weg leuchten und meistens ein sichereres Gefühl, da man notfalls schnell irgendwo rein kann.

Tipp No. 4- Macht das Licht an!

Beim Training im Dunkeln ist eine Stirnlampe eigentlich auch zwingend notwendig, besonders wenn ihr außerhalb beleuchteter Ortschaften unterwegs seid. Logischerweise müsst ihr ja den Weg mit möglichen Unebenheiten und Stolperfallen sehen können, aber auch auf manchen Wald- und Schleichwegen könnt ihr Autos, die von hinten kommen auf euch aufmerksam machen. Gute Stirnlampen können aber auch ziemlich blenden, deshalb dreht euch nicht frontal auf das Auto zu, das wäre dann auch wieder nicht sicher. In der Regel reicht es ja auch schon, wenn die Fahrer den Lichtkegel sehen und abbremsen.
Ein paar hübsche Stirnlampen durfte ich auch schon für euch testen. Den Bericht findet ihr in Kürze auch hier im Magazin.

Tipp No. 5 – Macht euch bemerkbar!

Im Dunkeln sind alle Sinne geschärfter als im Hellen, da wir uns nicht so sehr mit den Augen orientieren können. Da wird jedes Knacken von Ästen schon mit dem Erscheinen eines Wildschweines gleichgesetzt, selbst wenn es nur ein alter Herr ist, der mit seinem Dackel eine Runde ums Dorf dreht. Oder die Schritte, die uns Mädels hinterher traben, können auch mal für das Erscheinen eines Bösewichtes gehalten werden. Deshalb liebe Männer: Wenn ihr vor euch jemanden laufen seht, dann kündigt euch doch bitte mit einem freundlichen „Hallo ich lauf mal kurz vorbei!“ oder Ähnlichem an.

Zum Laufen im Dunkeln, insbesondere für Läuferinnen, gilt meiner Meinung nach aber: Lauft dort wo ihr euch sicher fühlt!

Eure Vera Brunner 🙂